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tim pfau

guitarist | composer | producer

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SOULTRAIN, Review 29. Mai 2019


»Dass Vollblutmusiker Tim Pfau sein sechstes Album „sounds of delight“ nach zwischen-zeitlichen Liebeserklärungen an den Blues (der SOUL TRAIN berichtete viele Male über Tim Pfau ...) wieder mehr Richtung Jazz und Jazz Fusion gedreht hat und stets einen klar identifizierbaren Groove vor sich hertreibt, lässt das Hören des neuen Longplayers zu einer wahren Freude werden.

Insbesondere die erste Hälfte der immerhin elf selbstgeschriebenen und komponierten, gemeinsam mit Saxofonist Olaf Schönborn (der SOUL TRAIN berichtete unzählige Male) produzierten Tracks baden regelrecht in harmonischer und melodischer, stets unaufdringlicher und gutgelaunter Jazz Fusion-Eloquenz und setzen Kopfkinowelten frei, die jener des unerreichten Jazz Fusion-Meisterwerks „Cape Wrath“ von Dick Morrissey und Jim Mullen (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete) immer mal wieder sehr nahe zu kommen scheinen.

Und doch schafft Tim Pfau es, ganz eigene Klangfarbe unterzumischen und gibt „sounds of delight“ so einen Abwechslungsreichtum, der durchaus auch latineske Querverweise oder Andeutungen aus akustischer Gitarrenmusik oder aus zeitgenössischem Jazz oder aus Soul-Druckerschwärze zulässt, ohne den roten Faden zu verlieren: Mit dem neuen Album schafft Tim Pfau tatsächlich eine fulminante Fusion aus anspruchsvollem Jazz und fast pop-hafter Leichtigkeit, die schlichtweg wunderbar funktioniert und den Sommer förmlich herauf­beschwört.

Lediglich unterstützt von Pianist Günter Hornung und Olaf Schönborns Saxofonspiel sowie von Annette Fröhlichs kurzweiligen Vocals, die „Having Fun“ und „Between Rain And Sun“ punktuell besprenkelt, ist „sounds of delight“, das sich in der mitgelieferten Presseinfo selbst die stilistische Einordnung „PopJazz/Funk/Latin“ gibt, ein Alleingang von Tausendsassa und Gitarrist Tim Pfau, der hier den klassischen Jazz Fusion nimmt und etwas auffällig Kurzweiliges, Unterhaltsames mit anspruchsvoller Instrumentierung und stetigem Vorwärtsgang kreiert, das, und das darf man ruhig mal genau so sacken lassen, einfach Spaß macht – mehr davon!«

© Holger S. Jansen



SOULTRAIN, Review 28. April 2018


»Gitarrist, Komponist und Produzent Tim Pfau ist in Deutschlands Soul Musik-Magazin Nummer 1 – dem SOUL TRAIN - allgegenwärtig und begeistert mit jedem Album neu mit seinem geerdeten Potential, der Gitarre eben nicht nur künstlerische, introvertierte Musikmomente abzuverlangen, sondern diese in den Dienst eines Grooves, von strukturierten Blues-Umpf oder fliegenden Jazz Fusion-Akkorden zu stellen.

Diese bis dato überwiegend instrumentale Charakteristik in seiner Musik wird nun erstmals abendfüllend aufgebrochen von einer Stimme: Tim Pfau hat sich für das atmosphärische „closer“ entschieden, mit Roger Haid einen eindringlich agierenden Frontsänger mit ins konzeptionelle Boot zu holen.

Die 13 Songs des Albums, geschrieben, komponiert, arrangiert und produziert in Personalunion von Pfau und Haid selbst, kommen so immer wieder als vielschichtige Verschmelzungen aus Blues, Jazz und folkloristisch inspirierter Gitarrenmusik, aber eben auch mit einem retrospektiven Rock- und Pop-Gefühl, das sogar entfernt an Bands wie Dire Straits oder sogar Pink Floyd oder Supertramp erinnert, auch, wenn das instrumentale Volumen hier selbstredend aufgeräumter und reduzierter bleibt und somit den Nährboden für ein wahrhaftiges Blues-Gefühl bereitet, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt.

Das erdige Organ von Gitarrist, Songschreiber und abgrundschwarzer Blues-Stimme Roger Haid ist hier eine der tragenden Säulen des Albumflusses und der kantigen und markanten Anmutung der Songs, die zugleich nahezu perfekt, aber nie überproduziert ineinandergleiten, ohne anzuecken – faszinierend.

Retrospektive New Age-Sehnsucht kommt beim Hören von „closer“ ebenso auf wie Heizdeckenwarme Jazz Fusion-Retrospektive, klassische Rock- und Pop-Ästhetik und die Verspieltheit, die entsteht, wenn man vermeintlich akustische Gitarrenmusik in folkloristische Blues-Formationen gibt; Attitüdelos, selbstbewusst und in dem Wissen, dass gute Musiker eigentlich gar keine schlechte Musik machen können.

Tim Pfau und Roger Haid zeigen mit „closer“, dass Tim Pfaus musikalische Traumwelt noch lange nicht zu Ende gedacht und gespielt ist und lassen auf viele weitere Alben wie dieses hoffen.«

© Dr. Chuck



SOULTRAIN, online-Review 24. Mai 2017


»Komponist, Allround- und Vollblutmusiker Tim Pfau ist sicher eine der qualitativ und quantitativ verlässlichsten Größen der innerdeutschen Blues-Befindlichkeiten, weswegen der SOUL TRAIN immer und immer wieder über ihn und seine Alben berichtete.

Dass sich Pfaus neueste Album-Kreation „new horizons“, erschienen auf seinem eigenem blu:git records-Label, dem eigenen Titel entsprechend etwas mehr wegbewegt von den traditionellen Pfründen klassischer Instrumental-Blues-Zeichnung hin zu harmonischem, melodischem Jazz ist dabei alles andere als eine Herausforderung und ruft umso deutlicher dazu auf, auch dieses Album Tim Pfaus zu hören und, im günstigsten Fall, zu mögen und gegebenenfalls sogar zu lieben.

Dass auch die Albumgäste, Saxofonist Olaf Schönborn und Pianist Günter Hornung, keine unbeschriebene Blätter im SOUL TRAIN sind, kommt dabei ebenfalls so selbstverständlich wie das groovige voranschreiten der immerhin 13 Albumtitel, denen Wärme und Herzblut ins Spiel gegossen würde, um Authentizität, Nachvollziehbarkeit und Erdverbundenheit zum Ausdruck zu bringen – wunderbar.

Angenehm auch, dass die Soli der einzelnen Beteiligten trotz aller offensichtlichen Virtuosität dem stetigen, irgendwie Soul-artigen Voranschreiten der Songs unterstellt wurde, was das Album regelrecht cool klingen lässt und nur in den Spitzen überhaupt erahnen lässt, dass das Album in Deutschland konzipiert, komponiert, produziert, eingespielt wurde, und eben nicht in Memphis, Chicago oder Los Angeles.

Wie auf seinen bisherigen Alben ist Tim Pfau dabei auch die Kurzweil ein Anliegen, dem er beim überaus unterhaltsamen, aber achtsam agierenden „new norizons“ mit großartigem Spielspaß nachkommt.

Blues, zeitgenössischer Jazz, Fusion und New Age sowie Spuren aus Latin oder Rock’n’Roll und Boogie Woogie und nicht zuletzt ein dahingehauchtes Songgefühl aus Soul und Funk und Strukturen, die auch akustischer Gitarrenmusik applaudieren, schließen sich dabei nicht aus und lassen Tim Pfaus neuestes Werk „new horizons“ mit großem Selbstbewusstsein zu einer echten SOUL TRAIN-Empfehlung werden!«

© Dr. Chuck


SOULTRAIN, Review 26. April 2016


»[...] Nachdem die beiden Erstlingswerke Tim Pfaus, „this is blue“ und „sun day blues“ den anfänglichen Blues- und Funkdurchzug nach und nach begradigten, wird hier der eigenen Tradition gefolgt und die Vorwärtsbewegung Richtung gefälligeren Jazz Fusion- und sogar New Age-Themen (der vorletzte Song „Electronic Strut“ erinnert dabei gar an den großartigen Vibraphonisten Craig Peyton – der SOUL TRAIN berichtete) in den Fokus gestellt.

Einmal mehr komponierte, schrieb, arrangierte, mischte und masterte Tim Pfau sein neues Album im Alleingang, weswegen sicher auch der zusammengehörige, mitunter fast intime, organisch fließende, sympathische Charakter der 14 Titel von „good news“ überhaupt erst möglich war.

Lediglich Günter Hornung unterstütze am Keyboard den gleitenden, vorsichtig elektrisierenden Sound von „good news“ eines bestens aufgelegten Hauptdarstellers Tim Pfau, der sich auf diesem dritten Longplayer traut, seinem Instrument, der Gitarre, einen größeren Vortritt zu überlassen als das bei den letzten beiden Werken der Fall war – mit der Quantität steigt hier auch die Qualität und das Selbstbewusstsein. [...]«

© Dr. Chuck



SOULTRAIN, Review August 2015


»Nachdem das letzte Album des Gitarristen Tim Pfau, „this is blue“  in der SOUL TRAIN-Redaktion einschlug wie eine Bombe, lag die Erwartungshaltung an das neue Werk mit dem sommerlich leichten Titel "sun day blues" selbstverständlich in schwindelnden Höhen.

Um es vorwegzunehmen: Qualitativ und konzeptionell steht das zweite Album seinem Vorgänger in absolut nichts nach.

Der einzige, sehr feine Unterschied ist jedoch die [...] merkliche Wegbewegung von Idealen aus whiskytrunkenem Blues [...] zu gleitenden, mitunter fast esoterisch wirkenden Jazz- und Jazz-Fusion-Sphären, die eben jenem doppelbödigem Albumtitel die eigene Daseinsberechtigung schaffen.

Selbstverständlich merkt man dem Werk auch hier an, dass [...] Tim Pfau seine Wurzeln einst in Rock schlug, was dem Sound [...] eine angenehme Grobkörnigkeit und unverblümte Unaufgeregtheit mit auf den Weg gibt. [...]«

© Dr. Chuck



JAZZOLOGY - Newsletter August 2015


»Es ist gerade einmal einige Monate her, dass der Mannheim Gitarrist Tim Pfau mit seinem Erstlingswerk "this is blue" bei Jazzology zu Gast war. Jetzt hat er bereits sein zweites Werk vorgelegt und selten hat ein Cover besser zur Jahreszeit und zur erwartbaren Temperatur im Studio gepasst als bei "sunday blues". Nur das Meer wird leider fehlen.

Wie die sonnige Atmosphäre von Cover und Titel mit Blues unter einen gelben Sonnenhut zu bringen ist - darüber sprechen wir und lauschen der Musik.«

Frank Schindelbeck

Mannheimer Morgen 10.04.2015

tim pfau - this is blue (Rodenstein Records)

»Eine runde Sache - so nennt man mit anerkennendem Kopfnicken gerne jene Angelegenheiten, die stimmig und wie aus einem Guss gemacht zu sein scheinen oder sind. Tim Pfaus Album this is blue ist eine dieser runden Sachen.

Ein dichtes, wohltemperiertes Paket von 17 Instrumental-Stücken, das der Ludwigshafener Gitarrist - bekannt als langjähriger Leiter des Popbereichs an der Musikschule Mannheim - jetzt bei Rodenstein Records veröffentlich hat.

Es sind 17 stark melodiöse Nummern, die sich beim Hören ohne Stolperstellen ineinander fügen und vom Bluesrock über den Autofahrergitarrenrock bis zum Jazzgitarrenausflug für beinahe jeden etwas bereithalten.

Eine runde Sache eben. Eine gut gelaunte Reise durch klassische Gitarrenmotive und generische Zitate, die einen von der staubigen Landstraße bis zum Großstadtblues führt. [...]«

bema


Jazzpodium Februar 2015

»Zwei nur noch am Rande dem Jazz verpflichtete neue Veröffentlichungen des Mannheimer Labels folgen auf unterschiedliche Weise dem eigentlich schon wieder abebbenden Retro-Trend.

Des [...] hervorragenden Gitarristen Tim Pfau tief im ambitionierten Erwachsenen-Rock der 1970er Jahre verwurzelte Gitarren-arbeit und -ästhetik ist vor allem dank der Blues-Bezüge sehr überzeugend und gespickt mit klug aufgearbeiteten Zitaten. [...]«

Volker Doberstein


LEO-Ausgabe vom 18.12.2014:

»Besser spät als nie, muss Tim Pfau sich gedacht haben.

Mit 63 Jahren hat der Gitarrist, Komponist und Produzent, der in Oggersheim lebt, sein Debüt-Album aufgenommen. Bis auf wenige Ausnahmen hat er auf this is blue alle Instrumente selbst eingespielt beziehungsweise programmiert und die CD arrangiert.

Die 17 Songs spiegeln eine große Bandbreite von Blues bis Bluesrock mit Elementen von Latin und Jazz. Als Bogen spannen sich die melodiösen Gitarrenläufe und -soli darüber und sorgen dafür, dass das Album trotzdem aus einem Guss ist. Die Musik schafft stets eine angenehme Atmosphäre.

Pfau spielte in den 70er Jahren bei der Band Zyma. Schon als Rockgitarrist galt seine Liebe eigenen Angaben zufolge dem „weißen Blues“, zu seinen Vorbildern gehören Larry Carlton, Eric Clapton, Peter Green und John Scofield. [...]« 


soultrainonline.de schreibt:

»Tim Pfau ist ein Mannheimer Gitarrist, der mit this is blue die neue Zeitrechnung des Mannheimer Rodenstein Records-Labels, das just mit dem Retro Brüder-Album (Besprechung in dieser SOUL TRAIN-Ausgabe) des Trios gleichen Namens seine 50. Veröffentlichung feierte, einläutet.

Rodenstein Records CD Nummer 51 setzt nahtlos den frischen Zugang des Labels zum Jazz und zum hier sehr gewichtigen Blues fort und zeigt sagenhafte 17 Songs lang, wie energetisch die Vernetzung zwischen Blues-Originalität, Jazz-Virtuosität und erdiger Rock- und Pop-Vernetzung sein kann.

Einen beherzten Spritzer Gitarrenakustik hinzuaddiert, erhält man ein herausragend unterhaltsames Gesamtkunstwerk wie this is blue, das den jung gebliebenen Rock-Gitarristen alter Schule Tim Pfau (der SOUL TRAIN berichtete) in ein Licht setzt, das jedem Nachwuchsmusiker gerade in Sachen Blues-Entertainment die Schamesröte ins Gesicht treiben dürfte und sollte.

Da knarzt, schlabbert und wummert und wabert es aus allen pfeifenden Ecken und Kanten, da rollt ein schwerer, erdiger Groove, da liebäugelt die Instrumentierung mit Rock'n'Roll- und Rhythm and Blues-Authentizität, dass es die Boxen nur so aus den Verankerungen wuchtet.

Dass alle Titel von Allroundtalent Tim Pfau selbst geschrieben, komponiert, instrumentiert und arrangiert wurden, zeigt hier als Fußnote das Talent, das in Pfau steckt und lässt uns hoffen, dass dem überragenden, kompakten this is blue - dem derzeitigen Favoriten in der SOUL TRAIN-Redaktionsbeschallung - noch eine lange Reihe weiterer Alben dieser unglaublich unbeschwert zu hörenden Güteklasse folgen werden.

Der SOUL TRAIN empfiehlt: Tim Pfau mit this is blue!«

© Dr Chuck

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